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Ich bin Zuhause. Ein längerer Fußmarsch von einem Vorort Pompejis zur Autobahn, eine Nacht im Zelt auf der Autobahnraststätte Pompejis und einer weiteren unterwegs in irgendeinem Auto während der Fahrt über die italienische Autobahn, ging es steil quer durch Italien und die Schweiz.

 

Als Proviant für Apice hatten wir unter anderem Früchte dabei und eine dieser mein Frühstück am Tag des Aufbruchs aus Apice darstellenden Früchte scheint ihre bestens Tage bereits hinter sich gehabt zu haben. Selten im Leben habe ich mich derart schlecht gefühlt, wie in dem Moment, als ich mich im Bus darauf konzentriert habe, weder in den Gang zu brechen, noch im selbigen höchstselbst zusammenzubrechen, während ich auf die Tür zugewankt bin. Da ich in diesem Moment anderes im Kopf gehabt habe, vorwiegend mir nichts unerwünschtes nochmals durch diesen gehen zu lassen, hatte ich Andrea gebeten, sich um meine Sachen zu kümmern. Diesen einen Moment meiner wirklich sehr unschön erzwungenen Unaufmerksamkeit hat irgendein gottverdammtes Arschloch genutzt, mir meinen Hut zu klauen.

 

Selten im Leben war mir so schlecht gewesen, nie im Leben hat sich meine Gesichtsfarbe so schnell von kalkweiß zu tiefstrot geändert. Da wir unplanmäßig aussteigen mussten, hat es gedauert, den Bus an seiner Endstation ausfindig zu machen, um den Busfahrer zu fragen, ob er etwas gesehen hat oder ob es Kameras gibt, aber weder das noch eine Frage bei der Zentrale, in der Station selbst und bei Gott und der Welt hat irgendetwas gebracht oder konnte irgendetwas daran ändern, dass dieser zur abgrundtiefsten Hölle zu fahrender Dieb entkommen ist. Mit meinem Hut.

 

 

 

Mein Scala wird seit Jahren nicht mehr hergestellt, ich werde folglich alles menschenmögliche versuchen müssen, irgendwo noch ein Exemplar finden zu können, um zumindest dasselbe Modell wieder zu haben.