Manchmal nehme ich Städtenamen ganz bewusst als Überschrift, meistens aber einfach dann, wenn mir nichts besseres einfällt. Fällt mir gerade einfach mal auf.
Da ich gestern über drei Stunden gebraucht habe, um was auf den Blog zu laden, mein Tablet scheint langsam, aber sicher endgültig das Zeitliche zu segnen (und auch danach hat es nicht so
geklappt, wie ich es wollte, Marlene wird es von ihrem Computer aus versuchen die Tage), bin ich noch einen Tag bei Robert geblieben, da ich ansonsten mitten in der Nacht in Riga angekommen wäre.
Heute bzw da nach Mitternacht gestern, ging es dafür mit nur zwei Autos. Das erste ganz klassisch von einer Tankstelle aus, das zweite mit Schild mitten vom Highway. Versuche ich eigentlich immer
zu vermeiden, aber andere Länder, andere Sitten.
Gerade liege ich in Riga im Zelt und nutze das erste Mal seit Jahren die Touchtastatur für einen längeren Text. Sofort merke ich, warum ich mir die externe angeschafft habe. Da ich für diese aber
eine Taschenlampe bräuchte, man diese wiederum sehen könnte und ich wohl definitiv schon an sichereren Orten genächtigt habe, hier also nicht unbedingt riskieren will, gesehen zu werden, ist der
Touch zu meinem Leidwesen das Mittel der Wahl, da ich hier immerhin die Bildschirmhelligkeit dimmen kann. Couchsurfing hat, mal wieder, nicht funktioniert, ein ortsansässiger Bekannter eines
Freundes könnte auch nicht weiterhelfen, aber auf mein Zelt zumindest war noch immer Verlass. Nachdem ich beim Aufbau fast beim lebendigen Leib gefressen worden wäre von den Myriaden an Moskitos,
die hier den Landstrich unsicher machen, davor von der Polizei angehalten wurde, nachdem mich andere Polizisten zuvor extra in diese Gegend verwiesen haben mit dem Zelt, hoffe ich, nicht noch
weitere Überraschungen erleben zu müssen, zumindest bis morgen früh