Bitte, und dir wird gegeben

Steht ja meines Wissens schon in der Bibel. Miguel hat sich vor Kurzem einen Gärtner gewünscht, da er unterwegs auf dem Jakobsweg natürlich nichts im Garten machen konnte und fünf Wochen Wildwuchs kriegt man nicht während der Mittagspause wieder beseitigt. Ich bin Gärtner aus Leidenschaft und, wenn ich Zuhause bin, regelmäßig in diversen Gärten zugange. Was liegt näher, als sich zusammen zu tun. Für Kost und Logis bringe ich den Garten wieder auf Vordermann und Miguel guckt sich dafür noch meinen Nacken und Diabetes an, win-win würd' ich sagen. Gekommen ist der Vorschlag, als wir morgens unterwegs zu seinen Bienen waren, Imkeranzug tragen wäre auch abgehakt auf der to-do-list. Da die Faktenmenge hier stark nachgelassen hat, kurz was, um diese zu verstärken: Imkerei ist grundsätzlich wohl ein recht einträgliches Hobby, wenn der Umfang stimmt (im kleinen kostet es natürlich, aber der sich die Kosten im großen nicht im selben Maße steigern, wie der potenzielle Ertrag, rentiert es sich doch ganz nett). Da eine einzelne Person bis zu dreißig Völker halten darf, ohne ans Finanzamt zahlen zu müssen, ergibt sich daraus ein ganz nettes Zubrot und dem Bienensterben wirkt es auch entgegen. Das kommt der ganzen Gegend zugute, die Nutzpflanzen bringen mehr Ertrag, man kann sich an mehr Blumen erfreuen und all die Dinge, für die Bienen halt gut sind. Nicht zuletzt dienen sie ja auch als Futter für andere Tiere etc. Es gibt da ein sehr schönes Video auf mademyday.com über die Wiederansiedlung von Wölfen irgendwo in den USA. Den Link kann ich mangels Wlan leider gerade nicht 'raussuchen, aber guckt es euch an, sehr schön gemacht (ich bin grundsätzlich ein Fan dieser Seite) und inhaltlich wunderschön, was da herausgekommen ist.
Nach der Gartenarbeit gab es in Hannover noch einen Fünfzigsten zu feiern, auf den ich mitgenommen wurde, ich kann kich also nur wiederholen: Wer reist, kann was erleben. Nur das Tanzen kommt mir leider viel zu kurz unterwegs, da muss sich was ändern :D