Ja, wieder ein Zitat. Bzw. der Filmtitel von Madagascar 2, aber seit ich beschlossen habe, nach Marokko zu fahren, brenne ich darauf, diesen Titel zu nehmen :D
Zum Tag heute, der lässt sich kurz in einem Satz zusammenfassen: "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert." Die Idee war ja, ohne Geld nach Afrika überzusetzen. Da man bei der Fähre leider pro Person im Auto bezahlt und nicht lediglich pro Fahreug, wie beispielsweise bei der Fahrt von Frankreich nach Irland, ging das schonmal nicht. In Tarifa habe ich dann im Hafen nach privaten Booten gesucht, die vll gelegentlich nach Marokko rüberschippern, aber auch das war leider eine Fehlanzeige, sowas scheint wohl nicht allzu populär zu sein. Auch die nächste Idee, mit Fischern überzusetzen, die auf beiden Seiten der Grenze fischen oder verkaufen ging nicht, da es vor dieser Küste Marokkos anscheinend keine guten Fischgründe gibt und verkauft wird dort sowieso nichts von spanischen Fischern. Aber ein Mann hat mir erzählt, dass Trucks jemanden mitnehmen dürfen. Alle anderen, jeder einzelne, hat gesagt, das stimmt nicht, auch die Fahrer müssten zahlen. Mit dieser Möglichkeit vor Augen wollte ich aber, dass dieser eine Mann recht hat, bin zum Hafen von Algecieras, habe dort einige Stunden gesucht, bis ich endlich die Stelle gefunden habe, an der die Fahrer darauf warten, an Bord zu fahren mit ihren Trucks und dieser eine Mann hatte recht. Pro Truck sind zwei Fahrer inklusive. Einen Fahrer, der mich mitnimmt, hatte ich dann schnell gefunden. Einer in einer Gruppe Marokkaner konnte etwas Englisch und hat gesagt, auf die Fähre könne ich mitkommen, an Bord müsse ich dann wieder raus. Als sehr willkommene Überraschung habe ich dann noch gelernt, dass jeder Fahrer, und als solcher habe ich in dem Moment auch gezählt, ein kostenloses Mittagessen an Bord bekommt. Frisch gestärkt sitze ich jetzt also auf der Fähre, lasse die spanische Küste und Europa hinter mir und fahre dem schwarzen Kontinent entgegen, der Wiege der Menschheit: Afrika.
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