Ich bin entkommen. Wie befürchtet, war auch der letzte Abschnitt wieder zurück zu Andrew nichts, was man mit "einfach" beschreiben könnte, die Todeszone macht ihrem Namen alle Ehre. Tödlich für Tramper wohlgemerkt, Menschen die da leben gibt's dann doch einige. Nur scheinbar kaum welche, die diesen Bereich jemals verlassen. Gebraucht habe ich bis heute Abend, um wieder nach Los Barrios zu kommen und das auch nur dem unwahrscheinlichen Glücksfall zu verdankend, dass ich wen gefunden habe, der bis hierhin durchfährt von Sevilla aus. Davor habe ich dort stundenlang warten müssen, teilweise zu Fuß nach anderen Tankstellen suchend, um schließlich doch wieder zur ursprünglichen zurückzukehren, weil es einfach nichts anderes außer dieser dort gibt. Auch bei bestem Wetter, es ist unglaublich frustrierend, irgendwo festzusitzen und einfach nichts machen zu können, um dort wegzukommen.
Aber aller Unbill zum Trotz, dem ich auf dieser Tour begegnet bin, ich denke,ich habe das Beste draus machen können. Surfen ist herrlich und irgendwann werde ich definitiv einen richtigen Surfurlaub irgendwo machen mit Surfschule und allem, die Algarve ist jedem als Urlaubsziel anzuraten, in Sintra habe ich (in einem Geschäft, aber immerhin) einen Tucan gesehen, ein wunderschöner Vogel, nach dem Tagesausflug nach Tarifa weiß ich, wo ich hin muss und Andrew hat gesagt, er kann mich problemlos zum Hafen von Algecieras bringen. Afrika, ich komme.
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