Ab in den Süden

 

Ich bin etwas länger geblieben als geplant. Hier am Atlantik wechselt das Wetter teilweise recht schnell und häufig, bis heute war aber leider jeden Tag teils heftiger Regen dabei. Wenn man dann die Gelegenheit hat, diesen auszusitzen, nutzt man die natürlich gerne. Genial für mich war, dass ich zufällig von Emulatoren erfahren habe, Programmen, die auf einem technischen Gerät ein anderes simulieren. Zum Beispiel auf einem Tablet einen Gameboy Colour...

 

Wenn es wettertechnisch möglich war, war ich die Tage natürlich draußen. Da ich leider feststellen musste, dass die Wasserfestigkeit meiner Jacke sowasvon nichtexistent geworden ist, hieß wettertechnisch möglich lediglich noch, wenn es nicht geregnet hat. Wenn ich drinnen war, habe ich, sofern es was zu tun gab, im Haus geholfen, meine Freizeit habe ich aber größtenteils mit Pokémon verbracht, Blaue Edition natürlich :D Die Editionen der ersten beiden Generationen sind ebenso wie sämtliche drei Zeldaspiele für den GBC vollständig auf meinem Tablet versammelt, für Regentage bin ich also künftig gewappnet. Dazu habe ich wieder eine breite Auswahl an Büchern dabei, langweilig wird mir also nicht werden (Bücher heißt in diesem Fall lediglich e-books. Ich werde immer und in jedem Fall gedrucktes Papier, das man in den Händen hält und mit allen Sinnen fassbar ist, irgendwelchem elektronischem Schnickschnack bevorzugen, aber unterwegs ist es einfach nicht machbar, so viele Bücher dabeizuhaben, wie ich gerne hätte. Ebooks sind hier also zwangsweise das Mittel der Wahl).

 

Lissabon heißt es jetzt also. Die Leute hier habe ich echt liebgewonnen und es war eigentlich immer irgendwas los. Dazu kamen dann noch verschiedene Wechsel der Besetzung, neuste Zugänge waren eine niederländische und eine russische Pilgerin, langweilig wird's hier einem nie. Aber der Regen ist vorbei und die Straße ruft mich wieder. Nach herzlichem Lebewohl heißt es für mich nun wieder: Daumen hoch für Portugal.

 

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