Done

 

Höllentrip wäre übertrieben, ich habe schon wesentlich schlimmeres durchgestanden, aber nach der Erfahrung gestern in Madrid bin ich doch froh, endlich in Porto angekommen zu sein. Heute ging's als Ausgleich dafür erfreulich schnell voran, nachdem ich morgens erstmal zu Fuß die Tankstelle gewechselt habe. Ich hatte denselben Tankwart wie gestern abends, d.h. er kannte mich schon und wusste, wo ich hin will und nachdem er sich einen Übersetzer gefunden hatte, konnte er mir verständlich machen, dass es eine für mich wesentlich bessere Tankstelle ein Stück stadteinwärts gibt. Da angekommen hat mir der dortige Tankwart wohl mitteilen wollen, dass man dort, da Privatgrundstück, nicht trampen darf, mangels Englischkenntnissen hat er mir dann aber stattdessen geholfen, einen Lift zu finden. Sehr erfolgreich muss ich sagen, denn durch seine Vermittlung habe ich nicht nur jemanden gefunden, der mich zu einer idealen Tankstelle für mich gebracht hat ein gutes Stück in meine Richtung, Juan (der Fahrer, nicht der Tankwart) hat mit mir noch eine Stadtrundfahrt gemacht und mir an besagter Tankstelle gesagt, ich solle gezielt nach LKW-Fahrern suchen, da dort viele portugiesische Fahrer hielten auf dem Weg zurück nach Portugal. Einen solchen hatte ich dann bereits gefunden, als Juan noch nicht mal abgefahren war. Mit diesem ging es dann bis nach Portugal, dort auf einer Raststätte hat mir der Fahrer einen Lift erfragt bis rein nach Porto. Ortungsfunktion meines Tablets, die klappt auch ohne Wlan, ging es dann recht schnell zu Isabels Wohnung und schlussendlich bin ich, wenn ich an gestern denke absolut wider Erwarten, heute in Porto gelandet, Handelszentrum Portugals und Hauptstadt des Portweins. Wenn wer irgendwelche Bestellungen hat für meinen Rückweg, immer her damit ;D

 

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