Alles ist gut

 

Ausgeschlafen, frisch gemacht und gut gestärkt sieht die Welt häufig schon wieder ganz anders aus. Marcel hat mich am Ende seiner Schicht mit zu sich genommen, nach einer erholsamen Nacht hat mich Justyna, seine Frau, mit einem Frühstück erwartet. Da ich noch immer wusste, wo der Typ mit meiner Tasche arbeitet, habe ich mit ihrer Hilfe die Nummer seiner Firma herausbekommen, um dort nach ihm zu fragen. Weiterhelfen konnte man mir nicht, aber zumindest bestand wieder Hoffnung. Überflüssig gemacht hat diese ein Anruf meines Vaters. In meinem Portemonnaie habe ich immer eine seiner Visitenkarten, für Notfälle wie dies eben einer ist. Der Fahrer hatte meine Tasche gefunden, in dieser meine Brieftasche und in dieser die Karte meines Vaters, von ihm hat er meine Handynummer bekommen und kurz nach dem Anruf meines Vaters hat er selbst sich bei mir gemeldet. Er wohnt in Wien und Justyna hat mich zum nahegelegenen Treffpunkt gebracht, den er mir vorschlug, um mir meine Tasche wieder zu übergeben.

 

Wiedervereint mit allem, was verloren war, ausgestattet mit neuen Schuhen, gut erholt und ausgeschlafen und dank Marcel gerade eingetroffen an einer Raststätte perfekt zum Trampen, geht es wieder los, Bamberg entgegen.

 

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