Ich hätte nicht gedacht, dass mal zu sagen, aber es hat durchaus was, mal wieder von einem Wecker geweckt zu werden. Gestern Abend haben wir noch längere Zeit bei Bernt gesessen, bis wir dann zu Bersil rübergegangen sind. Hier lief bei einem späten Essen sowas wie die norwegische Version von „Genial daneben" mit irgendetwas von uns Deutschen als Thema. Hat schon was, in anderen Ländern mal Parodien über uns zu hören. Danach wurde mir mein Zimmer gezeigt, ich habe das Kängurufell an der Wand bewundert und ab in die Falle.
Zum Frühstück gab es Porridge, norwegisches, nicht das schwedische Zeug, norwegisches Brot und Eier, das richtige Frühstück also für den kommenden Tag. Und köstlich obendrein. Anschließend wurde mir noch Proviant mitgegeben und Bersil und ich machten uns auf den Weg. Bevor wir losfuhren kam Bernt noch zu mir und hat mir dicke Wollsocken und -handschuhe in die Hand gedrückt, für das Nordkap. Nachdem Bersil mich an der Straße abgesetzt hat, kam bald die ältere Dame von gestern, erkannte mich und setzte mich bald weiter nördlich bei Statoil ab. Hier verbrachte ich einige Zeit, habe mich nett mit den Angestellten unterhalten, Grüße übrigens, und schließlich jemanden gefunden bis etwa 100 km vor Alta. Er konnte sein Englisch verbessern, ohne Unterricht selbst beigebracht und dafür richtig gut, ich konnte mich nett unterhalten und kurz bevor er mich abgesetzt hat, hat er noch an einem Laden gehalten und mir kurz darauf Brötchen in die Hand gedrückt. Er ist übrigens 66, sieht aus wie Anfang 40 und hat einen so typisch norwegischen Namen, dass ich mir ihn nicht merken und wahrscheinlich auch nicht hätte schreiben können.
An der nächsten Raststätte war ich eine Minute, bis ich mein Auto hatte. Da Skarde gerade seine Mahlzeit beendet hatte, hätte ich nicht später kommen dürfen, aber so -- perfekt. Jetzt sitze ich im Auto, -- es ist übrigens ein sehr seltsames Gefühl, wenn du im Auto aufwachst, es ist stockdunkel und wir haben gerade vier Uhr nachmittags -- aus den Rentierwarnschildern sind Rentierherdenwarschilder geworden, vereinzelt tauchen Elchwarnschilder auf, vll importiert aus Schweden, und zum ersten mal sehe ich das Nordkap, wenn auch vorerst nur auf Straßenschildern. 229 km, 198, es wird. Wenn's klappt, bin ich heute Abend am Ziel -- dem ersten von vielen.
I never thought to say this, but it feels not bad, to be waked up by an alarm clock again. Yesterday evening we stayed a time at Bernt, until we walked to Bersil's house. Here the TV showed a kind of Norway version of "Genial daneben" with something of us Germans as the topic. It's nice, to see kind of parodie about us in other languages. Later he showed me my room, I admired the fur of a kangaroo at the wall and went sleeping.
For breakfast there were porridge Norway one, not this Swedish thing, Norway bread and boiled eggs, so the right brekfast for the following day. And, by the way, it tasted great. Connecting I got food for my way and Bersil and me leaved. Before we'd gone, Bernt came to me again and gave me thick socks and gambs of woll, for the North Cape. After Bersil dropped me at the road, the woman from yesterday evening arrived, saw me and brought me to a Statoil station in the north. There I had a nice talk with the employees, greetings to you, and found after a time a man, which I accompanied until maybe 100 km in front of Alta. He was able to train his English, I had a nice talk and just before we part company again he stopped at a store and gave me some bread rolls. For knowing, he is 66 years old, looks like beginning of 40 and has a so typical Norway name, that I was not able to remember and would not even be to write.
At the next station I stayed maybe one minute and found my car. Skarde just finnished his meal, so I won't come later to meet, but it fits, so -- perfect. Now I'm sitting in his car -- by the way, it's a really straingh feeling, if you wake up in a car, outside it's darkest, and it's just four pm -- the warning signs of reindeers changed to warning signs of reindeer groups, somtimes there are warning signs of elks, maybe lended by Sweden, and the first time I can see the North Cape, even if it's just the sign to the way. 229 km, 198, it works. Maybe I will arrive this evening to my finish -- the first of many.
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